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Verschiedenes

Die Chronik der KG Stadtgarde Alsdorf  e.V.

Im Herbst des Jahres 1974 saßen im schönen Ortsteil Alsdorf-Ofden Wacholderweg,, bei Fam. Erdwey einige Männer und Frauen zusammen. Es wurde eine lange Nacht und die Kaffeemaschine stand nicht still. Am frühen Morgen war man sich einig, es sollte ein neuer Karnevalsverein gegründet werden. Der Name war auch schon gefunden - Stadtgarde Alsdorf. Am 12. April wurde im Lokal Androsch in Alsdorf-Kellersberg die erste Mitgliederversammlung abgehalten. Es waren 39 Personen anwesend. Von da ab ging es rund. Bereits innerhalb eines Jahres war die KG Stadtgarde Alsdorf eine der größten karnevalistischen Vereinigungen der Stadt Alsdorf.

Der leider im Jahre 1985 verstorbene erste Vorsitzende Bernd Schwerdt hatte die Jugendarbeit in den Vordergrund seines Schaffens gestellt. So kam es, dass schnellstens vereinseigene Zelte angeschafft wurden und man bereits 1976 zum ersten Zeltlager in das schöne Grüntal in der Eifel aufbrechen konnte. Beim abendlichen Lagerfeuer saß man in froher Runde zusammen, was die Kameradschaft innerhalb des Vereins festigte. Jugendarbeit, sie bedeutete joch nicht allein Zeltlager und Vergnügen, sondern auch harte Arbeit. Etliche Tage und Nächte saß man zusammen, schneiderte Kostüme und Uniformen. Ehrenmitglied Waltraud Erdwey trainierte nicht weniger als drei Gruppen und nebenher noch Einzelmarechen sowie Tanzpaare. 

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Der größte Coup gelang 1977 und 1978 mit dem zweimaligen Sieg des Europapokals.Schon früh war man sich einig, auch einige Tanzturniere durchzuführen. Da in Alsdorf kein geeigneter Saal für solche Großveranstaltungen zur Verfügung stand, wurde 1979 das erste Tanzturnier der KG im Kasino Aldenhoven-Siersdorf abgehalten. Zudem nahm man an zahlreichen internationalen Tanzturnieren teil. So wurden enge Band geknüpft, nicht nur zu deutschen Vereinen, sondern auch über die Grenzen hinaus nach Holland und Belgien.

Sorgte sich Waltraud Erdwey mit großem Erfolg um die Tanzgruppen, so war es in der ersten Jahren Günter Kannen, der den Fanfarenzug aufbaute. Auch hier legt der Pokalschrank Zeugnis ab, von den zahlreichen Erfolgen. Besonders gut in Erinnerung ist der Fanfarenwettstreit im Jahre 1982, der im großen Festzelt in der Siedlung Zopp abgehalten wurde.

1977 wurde die erste Galasitzung organisiert. Aus Platzmangel mußte die KG wiederum zum Kasino Aldenhoven-Siersdorf ausweichen. Um jedoch auch in der Stadt  präsent zu sein, wurde im Jugendheim Alsdorf-Ost im gleichen Jahr eine Galasitzung abgehalten. Da man bereits am 15.12.1976 umgezogen war vom Lokal Androsch in das neue Vereinslokal Siedlerstübchen Zopp, lag es nahe, die Galasitzung im Saal Meyer in Alsdorf-Busch abzuhalten. Die neue Heimat der KG war von nun an Alsdorf-Zopp.

Dank der Stadt Alsdorf zog die KG 1984 mit ihren Galasitzungen in die Turnhalle "An der Mariensäule" um. Durch das Programm führte jahrelang  der Sitzungspräsident Andreas Milde, der längst nicht mehr in Alsdorf wohnte, weil ihn sein Beruf nach Bingen verschlagen hatte.

Ab 1979 veranstaltete mit wachsendem Erfolg Kindersitzungen. Hier gilt der Dank insbesondere Pfarrer Leo Pitz, der stets bereitwillig das Jugendheim Alsdorf-Ost zu Verfügung stellte. Zur Tradition gehört zudem, dass die Kinderproklamation des Kinderprinzen der Stadt Alsdorf von der KG mitgestaltet wird, und selbstverständlich auch der Kinderzug in Alsdorf-Busch.

Was machen die Stadtgardisten Rosenmontag? Diese Frage stand bereits 1975 im Raum. Es wurden Überlegungen angestellt, nicht nur einen Elferratswagen zu bauen, sondern auch einen Wagen für die fleißigen Frauen. Diese Idee wurde in die Tat umgesetzt, so dass die KG in den ersten zwei Jahren beim Rosenmontagszug jeweils mit zwei Wagen vertreten war.

Noch viele Feste wären zu erwähnen, vor allen Dingen das alljährlich stattfindende Grillfest am Alsdorfer Weiher (heute im Park der Alsdorfer Burg), sowie Zeltlager, Weihnachtsfeiern, Kameradschaftsabende usw.. All diese Feste förderten die Kameradschaft und den Zusammenhalt.